Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Prüfungssimulation — Berlin

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Berlin. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.

  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 15

    Was verbietet das deutsche Grundgesetz?

    1. A — Der Militärdienst ist gesetzlich geregelt und nicht grundsätzlich verboten; das Grundgesetz erlaubt ihn ausdrücklich (Art. 12a GG).
    2. B — Richtig: Art. 12 Abs. 2 und 3 GG verbietet Zwangsarbeit außer in eng begrenzten Ausnahmefällen wie einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung.
    3. C — Die freie Berufswahl ist ein Grundrecht (Art. 12 Abs. 1 GG) und wird geschützt, nicht verboten.
    4. D — Arbeit im Ausland ist durch die Freizügigkeit gedeckt und wird vom Grundgesetz nicht verboten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 275

    Was braucht man in Deutschland für eine Ehescheidung?

    1. A — Die Einwilligung der Eltern der Ehepartner ist für eine Scheidung nicht erforderlich; Ehegatten entscheiden selbstständig.
    2. B — Ein ärztliches Attest ist für eine Scheidung nicht erforderlich; Scheidungsgründe sind zivilrechtlich, nicht medizinisch geregelt.
    3. C — Kinder haben kein Zustimmungsrecht zur Scheidung ihrer Eltern; das Familiengericht berücksichtigt aber das Kindeswohl separat.
    4. D — Richtig: Nach § 114 FamFG besteht in Scheidungsverfahren Anwaltszwang — mindestens die antragstellende Person muss anwaltlich vertreten sein.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 49

    Wer bestimmt in Deutschland die Schulpolitik?

    1. A — Lehrerinnen und Lehrer setzen die Bildungspolitik im Unterricht um, legen sie aber nicht fest.
    2. B — Richtig: Bildung ist nach dem Grundgesetz Ländersache (Kulturhoheit der Länder) — jedes Bundesland hat sein eigenes Schulgesetz und Kultusministerium.
    3. C — Es gibt kein Bundes-„Familienministerium“, das die Schulpolitik bestimmt; Bildungspolitik liegt bei den Ländern, nicht beim Bund.
    4. D — Universitäten sind Teil der Hochschulbildung, nicht der allgemeinen Schulpolitik, die von den Ländern verantwortet wird.

    Quelle: www.kmk.org

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 277

    Eine Frau, die ein zweijähriges Kind hat, bewirbt sich in Deutschland um eine Stelle. Was ist ein Beispiel für Diskriminierung? Sie bekommt die Stelle nur deshalb nicht, weil sie …

    1. A — Fehlende geforderte Sprachkenntnisse können ein sachlich zulässiges, nicht diskriminierendes Ablehnungskriterium sein, sofern die Sprache tatsächlich für die Stelle nötig ist.
    2. B — Überzogene Gehaltsvorstellungen sind ein legitimes wirtschaftliches Ablehnungskriterium, keine Diskriminierung.
    3. C — Fehlende berufliche Erfahrung ist ein sachliches, zulässiges Auswahlkriterium.
    4. D — Richtig: Eine Ablehnung allein wegen der Mutterschaft ist eine unzulässige Diskriminierung wegen des Geschlechts bzw. der familiären Situation, verboten durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 243

    Maik und Sybille wollen mit Freunden an ihrem deutschen Wohnort eine Demonstration auf der Straße abhalten. Was müssen sie vorher tun?

    1. A — Richtig: Nach dem Versammlungsgesetz müssen öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel spätestens 48 Stunden vorher bei der zuständigen Behörde angemeldet werden — Demonstrationsfreiheit (Art. 8 GG) besteht trotzdem, aber mit dieser formalen Voraussetzung.
    2. B — Reine Versammlungsfreiheit ohne jede formale Anmeldepflicht trifft für angemeldete Demonstrationen unter freiem Himmel nicht zu; eine Anmeldung ist gesetzlich vorgesehen.
    3. C — Demonstrationen sind in Deutschland gerade ein geschütztes Grundrecht (Art. 8 GG), nicht grundsätzlich verboten.
    4. D — Es besteht kein Vereinszwang für Demonstrationen; auch Privatpersonen und lose Gruppen dürfen demonstrieren, sofern sie die Anmeldung vornehmen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 178

    Vom Juni 1948 bis zum Mai 1949 wurden die Bürgerinnen und Bürger von West-Berlin durch eine Luftbrücke versorgt. Welcher Umstand war dafür verantwortlich?

    1. A — Kosten waren nicht der Grund für die Luftbrücke; es handelte sich um eine erzwungene Notlösung, nicht um eine Wirtschaftlichkeitsentscheidung Frankreichs.
    2. B — Es gab keine dokumentierte generelle Angst vor Überfällen als Grund; die Straßen waren schlicht gesperrt.
    3. C — Geschwindigkeit war nicht der Auslöser; ohne die Blockade wäre der Landweg die naheliegende, schnellere Option gewesen.
    4. D — Richtig: Die Sowjetunion blockierte ab Juni 1948 alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin, um die Stadt politisch unter Druck zu setzen — die Westalliierten reagierten mit der Berliner Luftbrücke.

    Quelle: www.bpb.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 258

    Was darf das Jugendamt in Deutschland?

    1. A — Die Schulwahl treffen die Eltern (bzw. je nach Schulform die Schulbehörde bei der Zuweisung), nicht das Jugendamt.
    2. B — Richtig: Bei akuter Kindeswohlgefährdung — etwa Misshandlung oder Verwahrlosung — kann das Jugendamt nach § 8a SGB VIII bzw. § 1666 BGB eingreifen und ein Kind in Obhut nehmen.
    3. C — Kindergeld wird von der Familienkasse (Bundesagentur für Arbeit) ausgezahlt, nicht vom Jugendamt.
    4. D — Die Kontrolle des Kindergartenbesuchs ist keine typische Aufgabe des Jugendamts, zumal der Kindergartenbesuch in Deutschland freiwillig ist.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 78

    Was bedeutet die Abkürzung SPD?

    1. A — „Sozialistische Partei Deutschlands“ ist nicht der offizielle Name; die SPD grenzt sich programmatisch vom Sozialismus im engeren Sinne ab.
    2. B — „Sozialpolitische Partei Deutschlands“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung.
    3. C — Richtig: SPD steht für Sozialdemokratische Partei Deutschlands, gegründet 1863 als älteste noch bestehende deutsche Partei.
    4. D — „Sozialgerechte Partei Deutschlands“ ist keine reale Bezeichnung.

    Quelle: www.spd.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 293

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Ostern?

    1. A — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein Osterbrauch.
    2. B — Das Schmücken eines Tannenbaums ist ein Weihnachtsbrauch, nicht Ostern zugeordnet.
    3. C — Richtig: Das Bemalen und Verstecken bunter Eier ist ein zentraler deutscher Osterbrauch, symbolisch für neues Leben und Frühling.
    4. D — Das Abschießen von Raketen ist ein Silvesterbrauch (Neujahr), kein Osterbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 181

    Was wollte Willy Brandt mit seinem Kniefall 1970 im ehemaligen jüdischen Ghetto in Warschau ausdrücken?

    1. A — Der Kniefall war keine politisch-militärische Unterwerfungsgeste gegenüber den Alliierten, sondern eine moralisch-historische Geste.
    2. B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt kniete am 7. Dezember 1970 spontan am Denkmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto nieder — eine international viel beachtete Geste des Bittens um Vergebung für die NS-Verbrechen an den polnischen Jüdinnen und Juden.
    3. C — Der „Warschauer Pakt“ war das östliche Militärbündnis, kein Adressat einer Demutsgeste in diesem Kontext.
    4. D — Der Kniefall fand am Ghetto-Denkmal statt, nicht an einem Grab des Unbekannten Soldaten.

    Quelle: www.bpb.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 162

    Claus Schenk Graf von Stauffenberg wurde bekannt durch …

    1. A — Stauffenberg war kein Olympia-Teilnehmer; er war Offizier der Wehrmacht.
    2. B — Das Reichstagsgebäude wurde 1894 fertiggestellt, lange vor Stauffenbergs Zeit.
    3. C — Er war Wehrmachtsoffizier, aber nicht als Erbauer der Wehrmacht bekannt.
    4. D — Richtig: Stauffenberg führte am 20. Juli 1944 das gescheiterte Bombenattentat auf Hitler im Rahmen der Operation Walküre aus — der bekannteste Widerstandsakt aus dem Militär gegen das NS-Regime.

    Quelle: www.bpb.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 160

    Welcher Krieg dauerte von 1939 bis 1945?

    1. A — Der Erste Weltkrieg dauerte von 1914 bis 1918, nicht 1939 bis 1945.
    2. B — Richtig: Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und endete am 8. Mai 1945 in Europa.
    3. C — Der Vietnamkrieg fand in den 1950er bis 1970er Jahren statt, nicht 1939 bis 1945.
    4. D — Der Golfkrieg fand 1990/91 statt, viele Jahrzehnte später.

    Quelle: www.bpb.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 279

    In den meisten Mietshäusern in Deutschland gibt es eine "Hausordnung". Was steht in einer solchen "Hausordnung"? Sie nennt …

    1. A — Öffentliche Verkehrsmittel haben mit einer Hausordnung nichts zu tun; das ist ein anderer Regelungsbereich.
    2. B — Eine Hausordnung listet keine Namen von Mieterinnen/Mietern auf; das wäre ein Mieterverzeichnis, kein Regelwerk.
    3. C — Richtig: Die Hausordnung enthält Verhaltensregeln für das Zusammenleben im Haus, etwa zu Ruhezeiten, Treppenhausreinigung oder Mülltrennung, die alle Bewohnerinnen und Bewohner einhalten müssen.
    4. D — Behördenadressen gehören nicht in eine Hausordnung; diese regelt das Zusammenleben im Gebäude.

    Quelle: www.mieterbund.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 198

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Bayern lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    2. B — Niedersachsen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    3. C — Richtig: Sachsen war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    4. D — Baden-Württemberg lag in der amerikanischen/französischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 134

    Man will die Buslinie abschaffen, mit der Sie immer zur Arbeit fahren. Was können Sie machen, um die Buslinie zu erhalten?

    1. A — Richtig: Eine Bürgerinitiative ist genau das vorgesehene Mittel, um kommunalpolitischen Einfluss auf konkrete Verwaltungsentscheidungen wie den ÖPNV zu nehmen.
    2. B — Radfahren löst das Problem der wegfallenden Buslinie nicht und ist keine politische Einflussnahme.
    3. C — Steuerzahlende haben kein direktes einklagbares Recht auf eine bestimmte Buslinie, und das Finanzamt ist für ÖPNV-Planung nicht zuständig.
    4. D — Das Forstamt ist für Wälder zuständig, nicht für den öffentlichen Nahverkehr — die richtige Stelle wäre das Verkehrs- oder Ordnungsamt bzw. der Gemeinderat.

    Quelle: www.bmi.bund.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 92

    Was bedeutet die Abkürzung CSU in Deutschland?

    1. A — „Christlich Sichere Union“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung CSU.
    2. B — „Christlich Süddeutsche Union“ ist nicht der offizielle Name, auch wenn die CSU nur in Bayern aktiv ist.
    3. C — Die CSU ist eine politische Partei, kein Unternehmerverband.
    4. D — Richtig: CSU steht für Christlich Soziale Union, die bayerische Schwesterpartei der CDU, gegründet 1945.

    Quelle: www.csu.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 229

    Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?

    1. A — Spanien grenzt nicht an Deutschland; Frankreich liegt dazwischen.
    2. B — Bulgarien liegt am Schwarzen Meer, weit von Deutschland entfernt, ohne gemeinsame Grenze.
    3. C — Norwegen grenzt nicht an Deutschland, sondern liegt weiter nördlich in Skandinavien.
    4. D — Richtig: Luxemburg ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Westen.

    Quelle: www.auswaertiges-amt.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 44

    Wen kann man als Bürgerin/Bürger in Deutschland nicht direkt wählen?

    1. A — Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments werden von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt (Europawahl).
    2. B — Richtig: Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident wird nicht vom Volk, sondern von der Bundesversammlung gewählt (Art. 54 GG), einem eigens dafür zusammentretenden Gremium aus Bundestag und Landesvertretern.
    3. C — Landtagsabgeordnete werden von den Bürgerinnen und Bürgern des jeweiligen Bundeslandes direkt gewählt.
    4. D — Bundestagsabgeordnete werden direkt vom wahlberechtigten Volk gewählt (Art. 38 GG).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 227

    Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?

    1. A — Finnland grenzt nicht an Deutschland; dazwischen liegt die Ostsee mit anderen Anrainern.
    2. B — Richtig: Dänemark ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Norden.
    3. C — Norwegen grenzt nicht an Deutschland, sondern liegt weiter nördlich in Skandinavien.
    4. D — Schweden grenzt nicht direkt an Deutschland; die Ostsee trennt beide Länder.

    Quelle: www.auswaertiges-amt.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 159

    Was gab es in Deutschland nicht während der Zeit des Nationalsozialismus?

    1. A — Richtig: Nach 1933 wurden alle konkurrierenden Parteien verboten und Wahlen zu bloßen Akklamationsveranstaltungen ohne echte Auswahl degradiert — freie Wahlen gab es nicht mehr.
    2. B — Pressezensur war umfassend und systematisch, gesteuert durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.
    3. C — Willkürliche Verhaftungen ohne rechtsstaatliche Kontrolle, etwa durch die Gestapo, waren allgegenwärtig.
    4. D — Die systematische Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Holocaust war zentrales Merkmal des NS-Regimes.

    Quelle: www.bpb.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 298

    In der DDR lebten vor allem Migrantinnen und Migranten aus …

    1. A — Richtig: Die DDR warb sogenannte „Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter“ vor allem aus sozialistischen Bruderstaaten wie Vietnam, Polen und Mosambik an.
    2. B — Frankreich, Rumänien und Somalia waren nicht die Hauptherkunftsländer von DDR-Vertragsarbeiterinnen/-arbeitern.
    3. C — Chile, Ungarn und Simbabwe waren zwar teils politisch verbunden (etwa Exilchilenen nach dem Pinochet-Putsch), aber nicht die Hauptgruppen der Vertragsarbeiterinnen/-arbeiter.
    4. D — Nordkorea, Mexiko und Ägypten waren nicht die zentralen Herkunftsländer der DDR-Arbeitsmigration.

    Quelle: www.bpb.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 90

    Die deutschen Bundesländer wirken an der Gesetzgebung des Bundes mit durch …

    1. A — Richtig: Der Bundesrat ist das Verfassungsorgan, über das die 16 Länder an der Bundesgesetzgebung mitwirken (Art. 50 GG).
    2. B — Die Bundesversammlung wählt nur die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten und hat mit laufender Gesetzgebung nichts zu tun.
    3. C — Der Bundestag ist das direkt vom Volk gewählte Parlament, nicht das Mitwirkungsorgan der Länder.
    4. D — Die Bundesregierung ist die Exekutive und kein Mitwirkungsorgan der Länder an der Gesetzgebung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 296

    In Deutschland nennt man die letzten vier Wochen vor Weihnachten …

    1. A — Der Buß- und Bettag ist ein einzelner evangelischer Feiertag im November, nicht die gesamte vierwöchige Vorweihnachtszeit.
    2. B — Das Erntedankfest wird im Herbst gefeiert (meist Anfang Oktober) und dankt für die Ernte, nicht identisch mit der Adventszeit.
    3. C — Richtig: Die Adventszeit umfasst die vier Sonntage vor Weihnachten und dient traditionell der Einstimmung auf das Weihnachtsfest.
    4. D — Allerheiligen ist ein katholischer Feiertag am 1. November, der Verstorbener und Heiliger gedenkt, keine vierwöchige Zeitspanne vor Weihnachten.

    Quelle: www.bpb.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 13

    Im Parlament steht der Begriff "Opposition" für …

    1. A — Das Gegenteil ist richtig: Die regierenden Parteien bilden die Regierungsmehrheit, nicht die Opposition.
    2. B — Die stärkste Fraktion kann, muss aber nicht Teil der Regierung sein; die Größe allein definiert nicht die Opposition.
    3. C — Die 5%-Hürde regelt den Einzug ins Parlament, unabhängig davon, ob eine Partei später regiert oder opponiert.
    4. D — Richtig: Opposition sind alle Abgeordneten und Fraktionen, die nicht die Regierung stellen — sie kontrollieren die Regierung parlamentarisch.

    Quelle: www.bundestag.de

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 244

    Welchen Schulabschluss braucht man normalerweise, um an einer Universität in Deutschland ein Studium zu beginnen?

    1. A — Richtig: Das Abitur (allgemeine Hochschulreife) ist der klassische Schulabschluss, der zum Studium an einer Universität berechtigt.
    2. B — Ein Diplom ist ein akademischer Abschluss, den man erst nach einem abgeschlossenen Studium erhält — nicht Voraussetzung für dessen Beginn.
    3. C — Die Prokura ist eine handelsrechtliche Vollmacht, kein Schulabschluss.
    4. D — Eine Gesellenprüfung schließt eine berufliche Ausbildung im Handwerk ab, berechtigt aber grundsätzlich nicht direkt zum Universitätsstudium.

    Quelle: www.kmk.org

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 53

    Was bedeutet "Rechtsstaat" in Deutschland?

    1. A — Das ist ein Wortspiel, aber sachlich falsch: „Rechtsstaat“ bedeutet nicht, dass der Staat automatisch Recht hat.
    2. B — „Rechtsstaat“ hat nichts mit einer politischen Rechts-Links-Ausrichtung von Parteien zu tun; es ist ein Verfassungsprinzip.
    3. C — Bürgerinnen und Bürger wählen die Legislative, entscheiden aber nicht direkt über einzelne Gesetze — das ist repräsentative Demokratie, nicht die Definition von Rechtsstaat.
    4. D — Richtig: Im Rechtsstaat ist auch der Staat selbst an das Recht gebunden (Art. 20 Abs. 3 GG); Willkür ist ausgeschlossen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 141

    Wer berät in Deutschland Personen bei Rechtsfragen und vertritt sie vor Gericht?

    1. A — Richtig: Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte beraten in Rechtsfragen und vertreten ihre Mandantinnen/Mandanten vor Gericht (§ 3 BRAO).
    2. B — Eine Richterin/ein Richter entscheidet neutral über den Fall, berät und vertritt aber keine Partei.
    3. C — Eine Schöffin/ein Schöffe ist Teil des Gerichts und berät oder vertritt ebenfalls keine Partei.
    4. D — Eine Staatsanwältin/ein Staatsanwalt vertritt die Anklage im Namen des Staates, nicht die individuellen Interessen einer Bürgerin/eines Bürgers.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 5

    Wahlen in Deutschland sind frei. Was bedeutet das?

    1. A — Das wäre Wahlbestechung — ein Straftatbestand nach § 108b StGB, kein Ausdruck der Wahlfreiheit.
    2. B — Das Wahlrecht knüpft an Staatsangehörigkeit, Alter und Wohnsitz an, nicht an eine Vorstrafenfreiheit.
    3. C — Richtig: Freie Wahl bedeutet Freiheit von Zwang und Beeinflussung bei der Stimmabgabe, ohne dass daraus Nachteile entstehen dürfen.
    4. D — Es besteht in Deutschland keine Wahlpflicht; niemand muss wählen gehen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 52

    Was bedeutet "Volkssouveränität"? Alle Staatsgewalt geht vom ...

    1. A — Richtig: Art. 20 Abs. 2 GG bestimmt „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ — das Volk ist der Ursprung aller Legitimation.
    2. B — Der Bundestag übt Staatsgewalt aus, ist aber selbst durch das Volk legitimiert, nicht deren Ursprung.
    3. C — Ein preußischer König existiert seit 1918 nicht mehr und war nie Grundlage der Volkssouveränität im Grundgesetz.
    4. D — Das Bundesverfassungsgericht wendet die Verfassung an, ist aber nicht die Quelle der Staatsgewalt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 20

    Eine Partei in Deutschland verfolgt das Ziel, eine Diktatur zu errichten. Sie ist dann …

    1. A — Das Streben nach einer Diktatur ist das Gegenteil von Toleranz gegenüber der pluralistischen Demokratie.
    2. B — Eine Diktatur widerspricht gerade dem Rechtsstaatsprinzip, das Gewaltenteilung und Grundrechte voraussetzt.
    3. C — Das Ziel, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen, ist mit Gesetzestreue nicht vereinbar.
    4. D — Richtig: Eine Partei, die eine Diktatur anstrebt, richtet sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung und ist verfassungswidrig; das Bundesverfassungsgericht kann sie nach Art. 21 Abs. 2 GG verbieten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  31. Fragen zu Berlin

    Frage 31 von 33Berlin · Katalogfrage 7

    Welches Bundesland ist ein Stadtstaat?

    1. A — Richtig: Berlin ist neben Hamburg und Bremen einer der drei Stadtstaaten Deutschlands — ein Bundesland, das aus einer einzigen Stadt besteht.
    2. B — Das Saarland ist ein Flächenland, kein Stadtstaat.
    3. C — Brandenburg ist ein Flächenland, kein Stadtstaat.
    4. D — Hessen ist ein Flächenland, kein Stadtstaat.

    Quelle: www.berlin.de

  32. Frage 32 von 33Berlin · Katalogfrage 5

    Welche Farben hat die Landesflagge von Berlin?

    1. A — Blau-weiß-rot ist nicht die Landesflagge Berlins.
    2. B — Richtig: Die Landesflagge Berlins ist weiß-rot mit dem Berliner Bären im oberen weißen Feld.
    3. C — Grün-weiß-rot ist nicht die Flagge Berlins; das ist eher mit Nordrhein-Westfalen assoziiert.
    4. D — Schwarz-gold ist nicht die Landesflagge Berlins; das ist eher mit Baden-Württemberg assoziiert.

    Quelle: www.berlin.de

  33. Frage 33 von 33Berlin · Katalogfrage 2

    Welches ist ein Bezirk von Berlin?

    1. A — Altona ist ein Bezirk Hamburgs, nicht Berlins.
    2. B — Prignitz ist ein Landkreis in Brandenburg, nicht ein Berliner Bezirk.
    3. C — Richtig: Pankow ist einer der zwölf Berliner Bezirke.
    4. D — Die Mecklenburgische Seenplatte liegt in Mecklenburg-Vorpommern, nicht in Berlin.

    Quelle: www.berlin.de

Fragen zu Berlin · Übungstests

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